Der Bahnhof Südkreuz ist der wichtigste Bahnhof im südlichen Berliner Stadtgebiet. Er wird täglich von etwa 180.000 Menschen genutzt, womit er zu den meist frequentierten Fernbahnhöfen Berlins gehört. Das umliegende Quartier hat in den letzten Jahren eine hohe Entwicklungsdynamik mit einer Vielzahl an Akteuren entwickelt, die neue Projekte realisieren oder deren Umsetzung planen.
Der Hildegard-Knef-Platz wird als Bahnhofsvorplatz von vielen Verkehrsteilnehmern auf engstem Raum genutzt. Ziel des hälftig aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung und aus Mitteln der Infrastrukturgesellschaft der Bahn - DB InfraGo AG - finanzierten Projektes ist, die verschiedenen Nutzungen verträglich und übersichtlich zu ordnen. Unter anderem heißt das, die Verkehrssicherheit für den Fuß-, Rad- und Autoverkehr zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Klima- und Hitzeschutz haben ebenfalls große Bedeutung als Projektziele.
Die zukünftige Gestaltung des Platzes soll mit den umliegenden Unternehmen sowie Anwohnerinnen und Anwohnern gemeinsam erarbeitet und abgestimmt werden. In einem partizipativen Verfahren werden unterschiedliche Varianten entstehen.
Das Ziel ist ein Konzept für die mittelfristige städtebauliche Entwicklung des Hildegard-Knef-Platzes. Das Ergebnis wird nicht direkt in ein Umbauprojekt des Hildegard-Knef-Platzes münden, sondern soll als Grundlage für vertiefte Planungen genutzt werden.