Konzept und Grundlagenermittlung zur Neugestaltung des Hildegard-Knef-Platzes am Bahnhof Südkreuz

Versiegelter Platz mit Bushaltestellen, Betonbänken und Radfahrern

Der Hildegard-Knef-Platz ist als Bahnhofsvorplatz ein Knotenpunkt von Bus-, Rad- und Fußverkehr

Der Bahnhof Südkreuz ist der wichtigste Bahnhof im südlichen Berliner Stadtgebiet. Er wird täglich von etwa 180.000 Menschen genutzt, womit er zu den meist frequentierten Fernbahnhöfen Berlins gehört. Das umliegende Quartier hat in den letzten Jahren eine hohe Entwicklungsdynamik mit einer Vielzahl an Akteuren entwickelt, die neue Projekte realisieren oder deren Umsetzung planen.

Der Hildegard-Knef-Platz wird als Bahnhofsvorplatz von vielen Verkehrsteilnehmern auf engstem Raum genutzt. Ziel des hälftig aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung und aus Mitteln der Infrastrukturgesellschaft der Bahn - DB InfraGo AG - finanzierten Projektes ist, die verschiedenen Nutzungen verträglich und übersichtlich zu ordnen. Unter anderem heißt das, die Verkehrssicherheit für den Fuß-, Rad- und Autoverkehr zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Klima- und Hitzeschutz haben ebenfalls große Bedeutung als Projektziele. 

Die zukünftige Gestaltung des Platzes soll mit den umliegenden Unternehmen sowie Anwohnerinnen und Anwohnern gemeinsam erarbeitet und abgestimmt werden. In einem partizipativen Verfahren werden unterschiedliche Varianten entstehen.

Das Ziel ist ein Konzept für die mittelfristige städtebauliche Entwicklung des Hildegard-Knef-Platzes. Das Ergebnis wird nicht direkt in ein Umbauprojekt des Hildegard-Knef-Platzes münden, sondern soll als Grundlage für vertiefte Planungen genutzt werden.

Breite Beteiligung

Die Grundlagenermittlung und Konzepterstellung zur Gestaltung des Hildegard-Knef-Platzes stößt auf großes öffentliches Interesse. Am 10. Mai 2025 findet eine Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung statt. Um die Planungsüberlegungen auf eine breite Basis zu stellen, wird im Rahmen des Projekts ein offenes Dialogverfahren durchgeführt. Zuvor findet ein Fachworkshop mit allen relevanten Stakeholdern zur Grundlagenermittlung statt.

Da der Förderzeitraum des Gebietes Schöneberg-Südkreuz absehbar endet wird die Umgestaltung nicht mehr durch das Programm Nachhaltige Erneuerung unterstützt werden können. Die Ausarbeitung von überzeugenden planerischen Ideen für eine Optimierung der vielen Nutzungsbedarfe an diesem Ort soll jedoch dazu beitragen, die Umsetzungswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Informationen

  • Adresse:
    Hildegard-Knef-Platz
    12829 Berlin
    Tempelhof-Schöneberg
  • Auftraggeber/Bauherr:
    Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg / DB InfraGo AG
  • Planung:
    Bahnstadt GmbH
  • Gesamtkosten:
    200.000 EUR, davon 100.000 EUR aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung
  • Konzept u. Grundlagenermittlung:
    2024/25

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Stand: April 2025